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Kurzvorstellung

Allem voran drängt sich wahrscheinlich zuerst mal die Frage auf: Warum schreibe ich das alles hier überhaupt? Keine Ahnung... Aber da zur Zeit jeder und alles ins Internet stürmt und drängt, ohne zu wissen, warum, habe ich mich dem allgemeinen Trend angepasst ;-))

Nun aber mal ein paar Zeilen zu mir:

Die Anfänge

Ich wurde als Kind zweier mehr oder minder glücklicher Eltern im Jahre 1978 in dem schönen Altdorf bei Landshut an der Isar geboren. Nach dem Genuß (?) des Kindergartens konnte ich mich endlich höheren Dingen widmen und versuchte mich an der Grundschule Altdorf und anschließend am Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut. 1997 war es dann nach einiger Aufregung soweit: das Abitur in den Fächern Physik, Deutsch, Mathematik und Sozialkunde war geschafft. Kaum wollte ich mich meiner wiedergewonnenen Freiheit erfreuen, legte jedoch Vater Staat seine Hand auf mich und ich begann im Juli im Klinikum Landshut meinen Zivildienst abzuleisten. Dieser ist auch schon längst (wohl zur Erleichterung diverser Personen daselbst) glorreich beendet - kurz bevor uns der Neubau völlig eingeholt hat ;-). Zuviele Namen wären hier zu nennen, bei denen ich mich für die Vermittlung neuer Perspektive bedanken müsste. Mit Sicherheit hat diese Zeit meine Sichtweise und Stellenwerte für einiges im Leben entscheidend verändert. Und das sicherlich nicht im negativen Sinne...

Die Technik

Schon seit frühester Kindheit war ich von Technik fasziniert und Meister darin, alles zu zerlegen. Allem voran beschäftige ich mich schon seit langer Zeit mit Computern, DFÜ und anderen widerlichen Abkürzungen. Mein erstes Exemplar war ein C 64 (ach, waren das noch Zeiten) mit allem Drum und Dran - einschließlich einiger selbstgebastelter Extras (damals waren Reset-Knöpfe noch Gegenstand des Neides...). Schnell ging es dann aber mit der Anschaffung eines 386-33 von Vobis und in Folge weiterer sogenannter persönlicher (eigene Persönlichkeit?) Computer, bergab.

Kaum hatte ich einen PC, lernten ich (und die Telefonrechnung meines Vaters) durch Zufall ein Wunderding namens Modem kennen. Schnell war ich in diversen Netzen (Fido, Z-Netz, MagicNet, MausNetz ...) vertreten und arbeitete in der Boxcrew der Mailbox ODS für kurze Zeit mit. Um meinen Vater vor der endgültigen Pleite zu bewahren, mußte ich jedoch bald mein Online-Dasein einschränken und wurde Point - zunächst mit dem herrlich spannenden AraPoint von Aragorn (funktioniert's heute?) und dann mit dem viel langweiligeren (funktioniert schon wieder...) CrossPoint. Lange Jahre tat das Programm noch seine treuen Dienste für mich. In meiner letzten aktiven Fidozeit hatte ich noch das Vergnügen, über die Mailbox REUNION meines guten Freundes Stefan Hauk am Fido-Tropf zu hängen.

Der aufmerksame Leser dürfte noch etwas vermissen - ja richtig, das Netz aller Netze, der Datenfeldweg Internet. Erste Kontakte dazu hatte ich über das eigentlich zu Homebankingzwecken angeschaffte T-Online. Dieses Kennenlernen gestaltete sich jedoch als zu teuer für mich. Als jedoch in Landshut auch ein Bürgernetz entstand und dieses sich sehr schnell und sehr gut entwickelte (hier nochmals herzlichen Dank an alle Aktiven!!!), war auch meine Verbindung zu diesem Netz geebnet.

Das Studium...

Nach dem Ende des Zivildienstes stand ich vor der Wahl, ob ich nun mit ehrlicher Arbeit mein Geld verdienen oder doch noch ein wenig meine Bildung vertiefen wollte. Schnell war die Wahl auf letzteres und aus praktischen Gesichtspunkten (kein Umzug, kein Wäschewaschen) auf die Fachhochschule Landshut gefallen. Aufgrund meiner Hobbies schwankte ich ein wenig zwischen den Studiengängen (Mikro-)Elektronik und Informatik, entschloss mich jedoch sehr schnell (Gott sei Dank) für Informatik. Schliesslich wollte ich auch weiterhin ehrlicher Arbeit möglichst aus dem Weg gehen. :-)

Eine kleine Voraussetzung in Form eines sechswöchigen Vorpraktikums bei der Firma COMPAS EDV (mittlerweile umfirmiert zu Connet EDV) war schnell geschaffen und schon gings los mit dem Studium. Zusätzlich zu dem vermittelten theoretischen Wissen bekam ich die Gelegenheit, als studentische Hilfskraft auch aktiv in unserem Fachbereichs-Rechenzentrum mitzuwirken. Verantwortlich zeichnete ich unter anderem für den technischen Betrieb unseres Webservers, als auch - vor allem in den späteren Semestern - unserer Linux- und HP-UX-Workstations.

... und die Arbeit nebenbei

Doch auch Geld wollte allmählich irgendwie verdient sein. Daher sah ich mich nach einem passenden Nebenjob um. Meine Mutter gab mir den Tipp, mich doch einmal am Flughafen München zu bewerben. Gesagt, getan. Nach zahlreichen überwältigenden Stellenangeboten (nächtliche Flugzeugbewachung, Gepäckverladung, etc.) flatterte vom Arbeitsamt jedoch eines Tages ein Zettel mit einem Jobangebot bei British Airways ins Haus. Einige Telefonate später war klar, dass ich den optimalen Nebenjob gefunden hatte. Und so war ich denn von Oktober 1998 bis November 2001 mit der Regulierung von Gepäckschäden beschäftigt. Für die flexible Zusammenarbeit, das entgegengebrachte Vertrauen und nicht zuletzt die vermittelte Lebenserfahrung möchte ich mich hiermit bei allen Kollegen, insbesondere bei Frau Lorenz und Frau Kübli (leider posthum) bedanken.

8 Semester, viele Vorlesungen und unzählige Prüfungen später nähere ich mich nun auch dem Abschluss dieser Ausbildung. Etwas traurig blicke ich schon auf die Zeit zurück. Noch nie hat mir Schule soviel Spass gemacht wie diese 4 Jahre. Einerseits waren wir Studenten wirklich ein super Haufen, in dem man sich untereinander gut verstand - andererseits will ich auch das sicher über das normale Maß hinausgehende gute Verhältnis, das wir zu unseren Professoren hatten, betonen. Nicht unerwähnt bleiben sollen auch meine beiden Praktikumssemester bei den Firmen WWW-Service (mittlerweile NTT/Verio Deutschland) und der mittlerweile geschlossenen Münchener Geschäftsstelle der SuSE Solutions AG.

Ohne die Unterstützung von WWW-Service durch die Bereitstellung eines professionellen Hosting-Accounts wäre wohl auch mein bislang groesstes Internet-Projekt - der Discoführer Niederbayern, den ich von Februar 1998 bis September 2001 betrieb, nicht in dem Umfang realisierbar gewesen. Auf diesen Seiten betrieb ich eine umfangreiche Sammlung von Informationen zu Veranstaltungen und Diskotheken, die gegen Ende ca. 2000 Hits pro Tag verzeichnen konnte. Wer einen Blick in die veralteten Seiten werfen will, findet Sie noch hier: Hauptseite Discoführer Niederbayern.

Ausblicke

Wie schon bei meiner Tätigkeit als studentische Hilfskraft angedeutet, hat es mir ein Themengebiet in der EDV mittlerweile besonders angetan: Linux. Dieses hervorragende System bevölkert mittlerweile alleine meine Festplatte und dient mir hervorragend zur Erleding aller täglichen Arbeiten. Natürlich möchte ich auch nicht zurückstehen und selbst die Linux-Landschaft durch ein eigenes Projekt bereichern. Folgerichtig bewarb ich mich für die Anfertigung meiner Diplomarbeit bei der SuSE Linux AG und werde ab Anfang Oktober mit der Entwicklung einer Telekommunikationssuite für Linux beginnen. Nähere Details wird der interessierte Leser bald im Linux-Bereich meiner Internetseiten finden.

Soviel zunächst mal über mich...

Wer weiteres wissen will oder Fragen, Kritik, Anregungen oder andere Lebenswege für mich im Petto hat oder einfach nur Lust zum schreiben, der kann mir gern eine Mail schicken.


© 2002-9 Gernot Hillier
letzte Änderung: 2015-03-24 15:02:35
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